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Hausfinanzierung – Das ist zu beachten!



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Hausfinanzierung

Übersicht

Checkliste für Ihre Hausfinanzierung

Bei einer Hausfinanzierung ist eine gründliche Kalkulation unumgänglich. Um Ihren Traum des Eigenheims vor bösen Überraschungen zu bewahren, ist eine langfristige Planung erforderlich. Mit der folgenden Checkliste zur Hausfinanzierung steht Ihrer Baufinanzierung nichts mehr im Wege.

1. Wie viel kann ich mir bei meiner Hausfinanzierung leisten?

Sollten Sie die Absicht haben, eine Hausfinanzierung für das Eigenheim in Anspruch zu nehmen, sollten Sie zunächst eine einfache Haushaltsrechnung durchführen. Listen Sie dazu einfach alle regelmäßigen Einnahmen und Ausgaben auf. Mietkosten brauchen Sie dabei nicht hinzuzählen, da diese mit der Finanzierung entfallen. Wichtig ist es auch, die Zahlungen zu berücksichtigen, die nur vierteljährlich oder jährlich belastet werden. Als nächstes ziehen Sie alle Ausgaben von den Einnahmen ab. Übliche Kosten sind zum Beispiel:

  • Wohnungskosten (Strom, Wasser, Gas)
  • Rundfunk (GEZ)
  • Kreditraten
  • Lebenshaltungskosten (Abhängig vom eigenen Konsumverhalten zwischen 600 und 800 Euro und für jede weitere Person etwa 150 Euro mehr)
  • Mobilfunk, Internet, Telefon
  • Versicherungen
  • Kfz-Kosten

Übrig bleibt danach das verfügbare Einkommen, welches für die monatliche Rate der Hausfinanzierung angesetzt werden kann. Ihre aktuelle Miete könnte ein Richtwert bei der Berechnung sein. Weitere Informationen dazu erhalten Sie im Artikel “Wie viel Haus kann ich mir leisten?”. Als nächstes sollten Sie ermitteln, welche Darlehenssumme Ihnen mit dem zur Verfügung stehenden Einkommen möglich ist. Dazu können Sie ganz einfach den Budgetrechner von LOYALE FINANZ nutzen. Bedenken Sie jedoch auch, die Nebenkosten zu berücksichtigen.

2. Darlehenssumme der Hausfinanzierung berechnen

Bei einer Hausfinanzierung bestehen die Gesamtkosten aus den Herstellungskosten des Objektes oder dem Kaufpreis und den Nebenkosten. Zu den Nebenkosten bei einer Baufinanzierung gehören insbesondere Maklergebühren, Notarkosten und Grunderwerbsteuer. Kalkulieren Sie bei Ihrer Baufinanzierung lieber einen kleinen Puffer ein, anstatt zu knapp zu rechnen. Sollte eine Nachfinanzierung benötigt werden, bekommen Sie diese selten zu günstigen Konditionen. Außerdem wird hierdurch Ihre monatliche Belastung zusätzlich erhöht.

Bei einem Bauvorhaben ist zu beachten, dass das Darlehen nach Baufortschritt ausgezahlt wird und eventuell Bereitstellungszinsen anfallen können.

Wir empfehlen daher immer von Anfang an eine professionelle Vorausberatung. Ihr Finanzierungsberater von LOYALE FINANZ geht dabei auf Ihre Bedürfnisse ein und bietet Ihnen eine individuelle Finanzierungslösung.

3. Eigenkapital bei der Hausfinanzierung

Allgemein empfehlen wir, bei der Baufinanzierung zumindest, die Nebenkosten des Hauskaufs aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Wenn Sie die Kaufnebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notarkosten sowie Maklercourtage aus eigenen Mitteln finanzieren und sogar darüber hinaus Eigenkapital mit einbringen, wird das Risiko Ihrer Hausfinanzierung minimiert.

Außerdem erhalten Sie von den Darlehensgebern bessere Zinssätze, wenn Sie Eigenkapital einbringen. Für unvorhersehbare Ereignisse sollten Sie jedoch eine Reserve übrig lassen. Allerdings ist eine Vollfinanzierung möglich, also eine Finanzierung ohne dem Einbringen von Eigenkapital. Diese setzt jedoch gute Einkommensverhältnisse und einen sicheren Arbeitsplatz voraus. Außerdem sollten Sie bei einer Vollfinanzierung mit einem erhöhten Zinssatz rechnen. Durch das höhere Risiko der Bank wird bei einer Vollfinanzierung ein Risikoaufschlag einkalkuliert. Bei einem vorzeitigen Verkauf könnte es nämlich passieren, dass die Summe der Veräußerung nicht zur Rückzahlung des Darlehens ausreicht.

4. Hausfinanzierung vergleichen

Damit Sie die optimale Finanzierung finden, sollten Sie sich möglichst viele verschiedene Angebote für Ihre Immobilienfinanzierung einholen. LOYALE FINANZ bietet Ihnen einen Vergleich von über 300 Banken. Des Weiteren erhalten Sie eine individuelle Beratung und wertvolle Tipps zu Ihrer Finanzierung. Mit dem Baufinanzierungsrechner können Sie anhand von wenigen Daten schon einen groben Vergleich herstellen und erhalten einen Zinssatz als Richtwert, womit Sie bei Ihrer Hausfinanzierung rechnen können.


Welche Unterlagen werden bei einer Baufinanzierung benötigt?

Um ein konkretes Angebot für Ihre Hausfinanzierung zu erstellen, werden vorerst persönliche Unterlagen und später auch Objektunterlagen benötigt. Um eine Finanzierungsanfrage schnell zu bearbeiten, könnten Sie schonmal folgende Unterlagen zusammentragen:

  • Einkommensnachweise (Gehaltsabrechnungen und Kontoauszüge der letzten drei Monate)
  • Personalausweis
  • Eigenkapitalnachweis
  • Unterlagen zum Objekt (Grundbuchauszug, Lageplan, Baubeschreibung, Baukostenberechnung, Wohnflächenberechnung)

5. Günstige Zinsen für die Baufinanzierung sichern

Durch die andauernd niedrigen Zinsen empfiehlt sich eine möglichst lange Zinsbindung für die Hausfinanzierung. Diese können Sie sich in der Regel für 5, 10, 15 oder 20 Jahre sichern. Mit einem Volltilgerdarlehen gehen Sie sicher, dass Sie für die gesamte Darlehenslaufzeit einen Zinssatz haben. Die Zinskosten können durch eine entsprechend hohe Tilgung reduziert werden. Empfohlen wird eine Tilgung von mindestens zwei Prozent. Durch die Niedrigzinsphase empfehlen wir, falls die Möglichkeit gegeben ist, auch eine höhere Tilgung zu wählen.

Die Entwicklung der zukünftigen Zinsen kann leider niemand vorhersagen. Bei Immobilien stehen mit der Zeit unterschiedliche Reparaturen und Maßnahmen für die Instandhaltung an. Dafür ist es wichtig, neben der Hausfinanzierung zusätzlich Geld anzusparen. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Mit einem Bausparvertrag sichern Sie sich bereits einen günstigen Zinssatz für die Zukunft.

Nach Abschluss der Baufinanzierung, empfehlen wir Ihnen regelmäßig in Ihre Darlehensunterlagen zu sehen. Somit haben Sie immer die Übersicht, ab wann eine Anschlussfinanzierung möglich ist oder welche Möglichkeiten Sie für die Sondertilgung haben.

6. Fördermöglichkeiten der KfW nutzen

Von der KfW werden verschiedene Förderprogramme für den Neubau als auch Kauf von Immobilien zur Verfügung gestellt. Besonders für Bauherren, die ein energieeffizientes Haus bauen möchten, lohnen sich die Förderungen wie zinsgünstige Darlehen und Tilgungszuschüssen. Auch bei selbstgenutztem Wohneigentum gibt es von der KfW ein zinsgünstiges Darlehen. Bei LOYALE FINANZ erhalten Sie einen Überblick der Förderprogramme. Neben den Informationen, welches Förderdarlehen für Sie in Frage kommt, finden Sie hier auch die Einzelheiten, wie zum Beispiel die maximale Darlehenssumme. Sie können ein KfW-Darlehen auch mit weiteren Darlehen verknüpfen.

7. Schneller schuldenfrei durch Flexibilität

Die Möglichkeit einer Sondertilgung oder eines Tilgungssatzwechsels ermöglicht eine schnellere Entschuldung. Auf Wunsch können diese Kriterien in Ihre Baufinanzierung aufgenommen werden.

Wird nichts anderes vereinbart, ist oft in der Immobilienfinanzierung keine Sondertilgung enthalten. Wenn Sie dann außerplanmäßige Rückzahlungen tätigen möchten, wird eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangt. Damit eine höchstmögliche Flexibilität gewährleistet ist, sollten Sie für Ihre Baufinanzierung eine Sondertilgung vereinbaren. Üblich sind fünf Prozent der Darlehenssumme pro Jahr. Einige Banken verlangen für die Vereinbarung einer Sondertilgung einen kleinen Zinsaufschlag. Andere Banken wiederum stellen diese Option kostenlos zur Verfügung. Sollten Sie von vornherein wissen, dass Sie zu einem bestimmten Zeitpunkt einen größeren Betrag zurückzahlen können, lässt sich dies auch im Darlehensvertrag aufnehmen.

Die meisten Hausfinanzierungen haben eine Gesamtlaufzeit von rund 30 Jahren. In dieser Zeit kann sich Vieles ändern, so auch das Einkommen. Sollten Sie künftig mehr Geld verdienen, könnten Sie die Tilgung erhöhen und die Laufzeit somit verkürzen. Andersherum geht dies natürlich auch. Steht Ihnen monatlich weniger Geld zur Verfügung, können Sie die Tilgung Ihrer Baufinanzierung verringern.

8. Eigenleistung einbringen

Bauherren können bei der Hausfinanzierung Geld sparen, indem Sie Eigenleistung einbringen – hierbei spricht man von einer sogenannten Muskelhypothek. Doch auch hier gibt es einiges zu beachten. Ohne handwerkliche Kenntnisse könnte es zu einer Verzögerung des Baus führen. Dies könnte sich auch auf den Termin des Umzugs auswirken. Außerdem bringt die Einbringung von Eigenleistung die Gefahr von Baumängeln mit sich, was zusätzliche Kosten verursachen könnte. Deshalb sollten Sie die Eigenleistung nicht überschätzen.

Wenn Sie vor haben Eigenleistung einzubringen, sollten Sie dies von Anfang an mit dem Architekten besprechen. Der Architekt wird Ihnen auch bei den Berechnung der Einsparung helfen können. Üblich sind hier, abhängig von den eigenen Kenntnissen fünf bis zehn Prozent.

Zu jeder Hausfinanzierung gehört eine individuelle Planung zum Vorhaben. Unsere Finanzierungsberater unterstützen Sie gerne in allen Bereichen der Hausfinanzierung. Sichern Sie sich jetzt eine kostenlose Vorausberatung.

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